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Blauzungenvirus trotz strengen Winters auch 2026 wieder aktiv

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17.02.2026 | von Dr. med. vet. Kerstin Seitz

Nur die rechtzeitige (Auffrischungs-)Impfung der Tiere bietet einen wirksamen Schutz gegen das Blauzungenvirus.

Impfverbreitung Blauzunge (Stand: Jänner 2026) © AGES
Durchgeführte Impfungen verschiedener Tierarten gegen die Blauzungenkrankheit (BZK) in Österreich. Legende: RI = Rinder, SA = Schafe, ZI = Ziege, NK = Neuweltkameliden (Lamas, Alpakas). © AGES
Im heurigen Jahr wurden bereits über 100 Fälle von Blauzungenkrankheit (BTV) nachgewiesen. Vergangenes Jahr waren es über 2.300 Fälle, verteilt über alle Bundesländer. Das Virus wird durch Gnitzen (beißend-saugende Insekten) übertragen. Es gibt derzeit 36 BTV-Serotypen, von denen jedoch nur die Serotypen 1 bis 24 laut europäischem Tiergesundheitsrecht meldepflichtig sind.

Viele der positiv getesteten Tiere zeigten klinische Symptome wie Fieber, Rötungen der Schleimhäute, Hautveränderungen am Flotzmaul und an den Zitzen sowie Aborte. Zudem kam es vereinzelt zu schweren Krankheitsverläufen mit Todesfällen.
Mosquito Gnitze © Dunpharlain/Wikimedia Commons
Größenvergleich zwischen dem Überträger der Blauzungenkrankheit, der Gnitze (links) und der Stechmücke (rechts). © Dunpharlain/Wikimedia Commons

Gnitzen trotzen Kälte

Da die Infektionszahlen stark von der Aktivität der Gnitzen abhängig sind, unterliegen sie saisonalen Schwankungen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es trotz winterlicher Temperaturen zu Neuerkrankungen kommen kann. Es wird vermutet, dass einzelne Gnitzen in Stallungen überleben können. 

Die Hauptaktivität der Gnitzen liegt im Spätsommer. In diesem Zeitraum werden auch die meisten Ausbrüche beobachtet, wie der Spätsommer des vergangenen Jahres in Kärnten bestätigt hat, wo im Zuge des BTV-8 Seuchenzugs von einer deutlichen Übersterblichkeit bei Rindern und Schafen berichtet wurde. Derzeit ist es nicht möglich, eine Prognose abzugeben, wie sich die Situation in Österreich weiterentwickeln wird.

Die bisherige Impfbereitschaft auf den landwirtschaftlichen Betrieben hat entscheidend dazu beigetragen, die Ausbreitung und die Auswirkung der Tierseuche zu verringern. Wie effektiv die Impfung ist, zeigen unter anderem Daten aus Salzburg: Dort waren 85% der Tiere, bei denen das Virus festgestellt wurde, nicht gegen den entsprechenden Serotyp geimpft, in Niederösterreich beläuft sich dieser Wert sogar auf 98%.

Niedrige Durchimpfungsraten

Die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit ist nach wie vor die einzige Möglichkeit, Tiere vor schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen zu schützen. Insgesamt liegt die Durchimpfungsrate in Österreich bei Rindern derzeit bei etwa 35%, bei Schafen, die besonders schwer erkranken können, liegt sie nur bei 20%. 

Aufgrund der aktuellen Seuchenlage wird die Impfung gegen den Serotyp 3 sowie die Kombinationsimpfung gegen die Serotypen 4 und 8 empfohlen. Wer den eigenen Bestand impfen lassen möchte, sollte mit der betreuenden Tierärztin bzw. dem betreuenden Tierarzt in Kontakt treten. Da der Impfschutz laut Hersteller jährlich aufgefrischt werden muss, sind auch jene Betriebe angesprochen, die die Grundimmunisierung bereits im Vorjahr abgeschlossen haben.

Besonders wichtig ist eine rechtzeitige Durchführung der Auffrischungsimpfung bzw. der Grundimmunisierung, damit den Tieren genug Zeit bleibt, eine Immunantwort auszubilden. Damit ist eine Impfung im Laufe des Frühjahrs - also vor Beginn der Hauptsaison der Gnitzen - ideal. Zwar kann man nicht sagen, wo und mit welcher Intensität die Blauzungenkrankheit in diesem Jahr nach Österreich zurückkommen wird, fix ist aber, dass sie sicherlich wieder in Europa auftreten wird. Daher: Wer wirtschaftliche Schäden bei Milchviehbeständen oder bei Schafen vermeiden will, der impft!
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